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Marke / Typ: BMW 500 Werksrenngesp. Rahmen
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Baujahr: 01.04.1952
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Daten:
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Rahmen-Nr.:
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14 |
| Motor: |
ohne |
| Authentischer Rahmen eines Werksrenngespannes. |
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Beschreibung: Die BMW Rennabteilung begann 1947 natürlich mit ihrem Vorkriesmaterial. Das reichte, um unangefochten bis 1949 die deutsche Meisterschaft in der 500er Klasse einzufahren. Aber mit dem Kompressorverbot für die Saison 1950 musste man sich etwas neues einfallen lassen. So entstanden die "amputierten" Motoren. Das waren die alten Kompressormotoren mit Platte vor dem Kurbelgehäuse. Aber es gab 1951 auch schon den neuen ohc Motor, Typ 253 genannt. In diesem Jahr verwandte man noch die alten Kompressorrahmen mit den bauchigen Rahmenrohren vorn für den Kompressor.
Für die Saison 1952 war BMW spät dran - die neuen Rahmen kamen erst in Schotten zum Einsatz. Es wurden 2 Werksgespanne mit diesem neuen Rahmen mit Geradewegfederung gefertigt. Das Team Kraus / Huser fuhr das eine, Noll / Kron das andere Gespann. Kraus / Huser gewannen in Schotten, und belegten in Hamburg dem 2. Platz.
Bereits in der Saison 1952 wurden Fahrgestelle mit Schwinge hinten probiert und für 1953 gab es nur noch Schwingenfahrgestelle.
So war diesem Rahmen nur ein kurzer Arbeitseisatz abverlangt. Es muß einer der beiden Werksgespannrahmen sein. Laut org. Typenschild Baumuster 253 (so nannten sich damals alle Werksrenner - auch mit Schwinge) und Baujahr 1952. Am Knotenblech ist auch das genauere Datum eingeschlagen: 1.4.52.
Dieser Rahmen ist klasse erhalten, hat guten Originallack und 3 von 4 Seitenwagenanschlüssen montiert. Außerdem hängt der Schalthebel mit Gestänge und der Bremshebel für die hydraulische Bremse noch an den Rohren. Das Verstärkungsblech hinter dem Getriebe und die Verstärkungsstreben zur Hinterradfederung sind aus Aluminium.
Folgendes sollte man noch wissen: Die Rahmen für Solo und Gespann waren damals noch gleich. Man kann also auch eine Solomaschine damit aufbauen. BMW hat damals mit den Motoren viel experimentiert. Wenn wir in die "Motorrad" von 1952 schauen,sehen wir 2 Bolzer Motoren (Ventildeckel mit 2 Schrauben), 4 Bolzer Motoren, Vergaser und Einspritzung. Die Variationsmöglichkeiten mit diesem Rahmen sind also groß.
Nachtrag:
Nach neuesten Informationen ist dies tatsächlich der Rahmen von Fritz Seebers Gespann. Er konnte 1955 eines der Werksrenngespanne von 1952 kaufen. Bereits bei einem der ersten Rennen platzte das Magnesiumgehäuse. Den Rest der Saison fuhr er mit einem Graugussgehäuse (!) aus der Versuchsabteilung. Am Ende Rennsaison war immerhin der 5. Platz in der deutschen Meisterschaft erreicht.
In den 60ern wurde das Gespann in die DDR verkauft, und nach der Wende kamen einige Einzelteile wieder zum Vorschein.
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Schätzwert: 12000 bis 18000 € |
Hammerpreis: 7.500,00 €
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| Absolut einmalige Gelegenheit! |
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